Registrierkassen im Handel
Im Handel wird ein großes Spektrum an Fachbereichen geboten, wo die verschiedensten Waren angeboten und über Registrierkassen, Netzwerkkassen und Kassensysteme erfasst und abgerechnet werden. Allein bei der Internet-Recherche sind über 220 Einzelhandelsbranchen zu finden, wobei die Lebensmittel-Branche sicher die bekannteste ist. Denn hier wird täglich für den alltäglichen Bedarf eingekauft. Aber auch die Textilbranche und der Spielwarenhandel sowie der Schreibwarenhandel sind nicht unbekannt. In kleineren Fachgeschäften werden meist elektronische Registrierkassen genutzt, die wahrscheinlich nicht auf dem neuesten Stand des Möglichen sind, aber dennoch den gesetzlichen Verordnungen entsprechen und somit durchaus zu Recht noch im Einsatz sind. Denn in vielen kleinen Geschäften scheint es noch nicht notwendig zu sein, mit Hilfe moderner und eventuell auch netzwerkfähiger Registrierkassen neben der Erfassung von Umsätzen zusätzliche Möglichkeiten der Arbeitserleichterung zu nutzen. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein, mit modernen Registrierkassen zu arbeiten, selbst wenn diese Registrierkassen als Einzel- Kassen genutzt werden. So kann man aber doch mit der Kassensoftware beispielsweise die Warenkontrolle und das Bestellwesen dokumentieren. Das ist dahingehend sinnvoll, dass auch in kleinen Geschäften laufend aktuelle Daten zur Verfügung stehen, woran man sich jederzeit für eine Inventur orientieren kann. Somit sind Differenzen schnell entdeckt, und es können wahrscheinlich sogar Zeiträume eingegrenzt werden, in denen diese Differenzen entstanden sein können. Obwohl modernste Registrierkassen auch netzwerkfähig sind, können diese auch dann in kleinen Fachgeschäften als Einzelkassen genutzt werden. Da auch hier gelegentlich Mitarbeiter beschäftigt sind, damit auch der Inhaber mal frei haben oder andere den Laden betreffende Dinge wie beispielsweise den Wareneinkauf erledigen kann, können die Arbeitszeiterfassungen über die Registrierkassen getätigt werden. So stehen auch diese Daten über die Kassensoftware zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung. Es müssen dann keine zusätzlichen Erfassungssysteme zum Einsatz kommen, was natürlich in erster Linie Anschaffungs- und Folgekosten einspart. Und wenn dann doch eine Geschäftsvergrößerung möglich ist, können diese Registrierkassen mit weiteren Kassen und zusätzlichen Registrierkassen zu einem Kassensystem erweitert werden. So könnten in einem größeren Ladenlokal mit mehreren Ein-/Ausgängen jeweils dort Registrierkassen installiert werden, damit Kunden wählen können, an welcher Kasse sie ihren Einkauf bezahlen um den für die weiteren Wege besseren Ausgang nutzen zu können. An diese netzwerkfähigen Registrierkassen können auch mobile Handscanner angeschlossen werden. Damit können einerseits Wareneingänge in der Kassensoftware eingetragen werden, andererseits können diese Scanner aber natürlich auch die an den Waren befindlichen Barcodes einlesen, um diese Artikel als Verkauf, also als Warenausgang in der Kassensoftware zu hinterlegen. Damit wäre die Warenbewegung von der Lieferung bis zum Verkauf in den Registrierkassen erfasst, was, wie schon gesagt, die Warenflusskontrolle unterstützt. Auch kann so über die Registrierkassen immer nachvollzogen werden, welche Artikel besonders beliebt sind, und welche Waren als Ladenhüter nicht mehr weiter angeboten werden.
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