Kassensoftware für verschiedene Branchen im Handel
Allein bei der Internet-Recherche nach Branchen im Einzelhandel kann man auf 222 benannte Bereiche stoßen. Bei so vielen benannten Bereichen würde die Auflistung an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Dass aber fast überall leistungsfähige Kassensoftware in modernen Kassensystemen genutzt wird, ist kein Geheimnis. Sicher sind auch noch Registrierkassen im Einsatz, die vor zwanzig oder gar dreißig Jahren die modernsten Kassen waren. Aber eben diese Kasse wird in näherer Zukunft immer weniger genutzt werden, weil sie den betrieblichen Anforderungen immer weniger gerecht werden wird. Kassensysteme und Netzwerkkassen finden bereits heute Einsatz in kleineren Fachgeschäften die erkannt haben, welche Kosteneinsparungen mit eben jenen Kassensystemen möglich sind. Die Kassensoftware ist für den Einzelhandel prinzipiell in den Grundlagen sicher gleich gestaltet. Aber elementare Unterschiede sind beispielsweise dort in der Kassensoftware zu finden, wo Preislisten und Artikelbezeichnungen hinterlegt werden. Selbst bei Filialunternehmen, die in allen Filialen dieselben Waren und Produkte verkaufen, können speziell in der Preisverwaltung Unterschiede aufweisen. Da beispielsweise in München das Leben teurer ist als in Flensburg, dürften auch Preise für z.B. diverse Sportartikel auch differieren. So könnte ein gleiches Paar Sportschuhe in Süddeutschland erheblich teurer sein als im Norden. Aber selbst das ist über eine leistungsfähige Kassensoftware einfach zu verwalten. Seitens der Buchhaltung können über online-Verbindungen die Preise in der Kassensoftware jeder Filiale für den jeweiligen Ort aktuell eingetragen und verändert werden. Über die Kasse im Laden hat man darauf keinen Einfluss. Auch sind Unterschiede in der Kassensoftware zu erkennen, wenn man verschiedenen Branchen betrachtet. Der Lebensmittelhandel benötigt andere Komponenten als der Sportfachhandel oder der Bekleidungshandel. Auch die Geräte sind unterschiedlich. Wobei da auch jeder Kassenhersteller eine andere Richtung bezüglich des Designs einschlägt. Aber selbst bei Kassen eines Herstellers können Unterschiede im Design bestehen. Schließlich sind auch die Anforderungen an die Endgeräte je nach Branche unterschiedlich. So werden in Supermärkten und Lebensmitteldiscountern Kassensysteme genutzt, die zur Erfassung der Verkäufe POS-Kassen-Plätze einrichten, welche mit stationären Scannern zur Warenerkennung und zum Teil auch mit Waagen für die Erfassung loser Artikel wie Obst und Gemüse ausgestattet sind. In Warenhäusern sind hingegen meist Netzwerkkassen in jeder Abteilung stationiert, die mit Handscannern ausgestattet sind und hierüber die Barcodes zur Warenerkennung auslesen. Aber auch hier werden die nötigen Daten aus einer Datenbank in der Kassensoftware geholt und dem jeweiligen Verkaufsvorgang zugeordnet. Ähnlichkeiten sind also im Einzelhandel branchen-übergreifend auch für Kunden erkennbar, ebenso wie viele Unterschiede. Aber die Aufgabenvereinfachungen, die im Hintergrund über die Kassensoftware eines jeden Kassensystems stattfinden, bleiben Außenstehenden, und oft auch den Anwendern verborgen. Der Systemadministrator hat als einziger vollkommenen Zugriff auf alle Elemente im Kassensystem. Ähnlich wie bei PC-Lösungen in einem Betrieb liegt auch hier eine große Verantwortung im Bereich der Wartung und Instandhaltung der Kassen. Wartungsverträge mit Kassenherstellern können da kompetente Unterstützung bezüglich der Betreuung eines Kassensystems bieten.
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